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Artikel

Virtuelle Desktops

Unter Linux haben sie sich schon längst etabliert: Virtuelle Desktops. Mit ihrer Hilfe lassen sich Fenster auf mehr als einem Bildschirm anordnen und diese virtuellen Bildschirme bei Bedarf ein- und ausblenden. Mac OS X unterstützt dieses Verfahren von Haus aus (noch) nicht, aber es gibt mehrere Lösungen aus dem kommerziellen und Open Source-Bereich. Dabei sind die Unterschiede der vier vorgestellten Programme eigentlich recht klein, wobei die kommerziellen Vertreter eher mit Vorzügen jenseits des eigentlichen Einsatzgebietes (z.B. Unterstützung für AppleScript) aufwarten.

Installations-Pakete mit Iceberg

Die Erstellung eines Pakets für das Installationsprogramm ist nicht nur für Entwickler interessant. Verwaltet man eine ganze Reihe von Rechnern und hat einen davon mit einigen Share-/Freeware-Programmen ergänzt und optimal eingerichtet, dann würde die eigenhändige Installation auf den anderen Rechnern zu einer zeitraubenden Angelegenheit. Einfacher wäre es, ein eigenes Installations-Paket zu erstellen, mit dessen Hilfe in einem Durchgang alle relevanten Programme und Erweiterungen an der passenden Stelle abgelegt werden. Iceberg ist eine komfortable und freie Alternative zum PackageMaker von Apple.

Path Finder 4 im Test

Dass der Finder von OS X auch mit der Version 10.4 noch nicht das Gelbe vom Ei ist, hat man nach einiger Zeit verstanden. Zwar lassen sich leidlich komfortabel Dateien verschieben, kopieren und löschen, Ordner erstellen, umbenennen und entfernen, aber in vielen Bereichen stösst der Finder einfach nur zu schnell an seine Grenzen. Die Handhabung der Zugriffsrechte ist schlicht unzureichend, das Programm an sich ist zäh und die Darstellung der Dateien und Ordner in den Fenstern mit gemächlich noch sehr freundlich umschrieben. Mit Path Finder gab es schon länger eine kostenpflichtige Alternative, die jetzt in der Version 4.0 neu erschienen ist und eine Fülle von Funktionen, Optionen und Möglichkeiten bietet.

Port Authority

Die DarwinPorts mussten bislang noch ohne eine grafische Oberfläche auskommen. Während sich im fink-Projekt der fink Commandar einer großen Beliebtheit erfreute, so war man bei den DarwinPorts gezwungen, am Terminal mit dem Befehl port zu arbeiten. An und für sich habe ich das nicht als sehr negativ betrachtet, aber wer mit dem Terminal nicht ganz so firm ist, verliert vielleicht schnell die Freude an den DarwinPorts. Mit der Port Authority steht nun eine grafische Oberfläche für die DarwinPorts zur Verfügung.

Den launchd mit Lingon verwalten

Der Zugriff auf den in OS X 10.4 neu eingeführten launchd ist über den Befehl launchctl leidlich komfortabel. Wer sich mit dem launchd ein wenig auseinander gesetzt hat und weiß, was man damit alles anstellen kann, der dürfte für eine grafische Oberfläche dankbar sein. Mit Lingon steht eine Lösung zur Verfügung.

Spark - Programme auf Tastendruck

Ursprünglich war der Mac ja die Domäne der Bedienung mit der Maus. Hält man sich hingegen vor Augen, wie viele Programme (LaunchBar, QuickSilver,...) es mittlerweile gibt, die Befehle auf Tastendruck ausführen, dann scheint sich dies mittlerweile ein geändert zu haben. Spark ist ein etwas kleinerer Vertreter dieser Gattung, der Programme auf Tastendruck startet und noch einige weitere Aktionen ausführen kann.

Speichermodule prüfen

Defekte Speicherchips sind heutzutage eher seltener, als dies noch Ende der 90er Jahre der Fall war. Die Qualität der Chips ist ähnlich wie ihre Speicherkapazität gestiegen und im Marktsegment von Apple sind defekte Module, auch aufgrund der hier generell höheren Qualität, vergleichsweise selten. Dennoch kommt es hin und wieder vor, dass ein Speichermodul seinen Dienst nicht korrekt verrichtet. Mit dem Open Source Programm memtest kann der Arbeitsspeicher einer eingehenden Prüfung unterzogen werden.

Tutorial als PDF-Datei zum Download

iClip

Beliebig viele Zwischenablagen Mitten im Produktionsprozess ist es fast unmöglich, den Überblick zu bewahren. Dateien werden hin und her geschoben, Textschnipsel auf den Schreibtisch, URLs ins Dock und Bilder in diverse Ordner. Es herrscht kurzum Chaos. Eine Zwischenablage alleine reicht nicht, um der Entropie Herr zu werden. iClip füllt diese Lücke.

Quecksilber

Programme und Dateien über die Tastatur aufspüren Mit Quecksilber wird es dem Anwender möglich, Dateien und Programme direkt über die Tastatur ohne den Umweg über den Finder zu starten und zu manipulieren. Dabei wartet die Freeware mit einigen pfiffigen Ideen und Konzepten auf.

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