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Links/25.1.2018: 10.13.2, Server, Netzneutralität

25. Januar 2018 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Da wurde die letzten Tage doch das Update auf macOS 10.13.2 von Apple veröffentlicht. In Bezug auf die Sicherheitsprobleme, die mit Meltdown und Spectre einhergehen, hat sich Apple in einem aktualisierten Support-Dokument geäußert. Das Update selbst ist bei mir problemlos verlaufen. Probleme konnte ich keine entdecken.

Irgendwie hatte man es ja schon länger geahnt, aber man mochte es doch nicht wahr haben: Die Server-Variante von macOS ist bald weitgehend Geschichte. Apple kündigt in einem Support-Dokument mit dem Titel Prepare for changes to macOS Server an, eine stattliche Anzahl von Funktionen ersatzlos zu streichen, und listet auch gleich mögliche Alternativen mit. Der CalendarServer, der als Ersatz für die Kalender- & Kontaktfunktionen genannt wird, stammt von Apple selbst und ist die Open-Source-Variante, der Dienste von macOS Server. Ob und wieweit Apple das Projekt in Zukunft weiter pflegen wird, konnte ich auf die Schnelle nicht ermitteln. Das Haupteinsatzgebiet der »Server«-Variante von macOS soll in Zukunft die Verwaltung von Geräten darstellen.

ars technica berichtet, dass Apple eine App zurückgewiesen hat, die den Nutzer über Einschränkungen der Netzneutralität aufklären möchte. Die Begründung bestand wohl darin, dass die App dem Nutzer keinen Mehrwert bieten würde. Wenn das ab jetzt ein Kriterium ist, wäre das doch ein guter Anlass, den App Store mal so richtig aufzuräumen und auszumisten.


Links/19.1.2018: Safari, Akku, Pascal

19. Januar 2018 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Die Macstories verweisen auf einen Bericht im Guardian, nachdem die Einführung der Intelligent Tracking Prevention (ITP) in den aktuellen Versionen von Safari zu merklichen Einbrüchen bei Werbe-Firmen wie criteo führt. Mit der ITP will Apple verhindern oder zumindest erschweren, dass Benutzer beim Surfen über mehrere Webseiten hinweg getrackt und nachverfolgt werden können. Für die Privatsphäre ist diese technische Maßnahme meines Erachtens eine gute Ergänzung zu juristischen Regelungen. Hintergründe zur Intelligent Tracking Prevention finden sich in einem Eintrag im Weblog der Safari-Entwickler.

Wo die Drosselung der iPhone-Akkus gerade nochmal pressetechnisch die Runde macht, dieser Hinweis auf eine Kolumne von Steven J. Vaughan-Nichols, der Apples Austausch-Aktion gar nicht so positiv bewerten möchte: »Rotten Apple«.

Und abschließend dürfte der Nerd-Faktor ziemlich steigen… Igor Kulman hat einen Interpreter für die Programmiersprache Pascal in Apples aktueller Programmiersprache Swift geschrieben, und gibt in seinem Weblog Auskunft über sein Vorgehen: Writing a simple Pascal interpreter in Swift


Links/7.1.2018: Meltdown, Buddybuild, Kernel

7. Januar 2018 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Die Sicherheitsprobleme und -lücken, die aus dem defizitären Design der x86-Prozessoren von in erster Linie Intel resultieren, sorgen ja zur Zeit für Schlagzeilen. Einen ersten Überblick über die Problematik kann man sich unter meltdownattack.com verschaffen. Etwas mehr Erläuterungen (auf Deutsch) zu den technischen Hintergründen bietet Dr. Windows. Apple selbst äußert sich in einem Support-Dokument eindeutig zur Thematik: »Analysis of these techniques revealed that while they are extremely difficult to exploit, even by an app running locally on a Mac or iOS device, they can be potentially exploited in JavaScript running in a web browser.« Sollte also in naher Zukunft ein Update von Apple kommen, sei es ein Security oder ein reguläres Update, dann sollte dies recht schnell eingespielt werden. Und die Geier vom Register haben sich die Pressemitteilung von Intel vorgenommen und entsprechend kommentiert.

Apple hat die Firma Buddybuild übernommen, wie ars technica berichtet. Die Mitarbeiter sollen in Zukunft im Team von Xcode mitarbeiten. Buddybuild ist eine Lösung für Contineous Integration, inklusive Unit- und UI-Tests. Scheinbar so eine Wollmilchsau für DevOps.

Der xnu-Kernel ist mittlerweile auf Github einsehbar. Wer also seine C-Kenntnisse auffrischen möchte oder sich einfach nur für die Kernkomponente des Systems interessiert, der wird hier fündig.


Links/27.12.2017: Lisa, Parser, iPhone X

27. Dezember 2017 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Noch einmal Lisa: Der Business Insider weist auf eine Ankündigung in einer Mailing-Liste hin, dass der Quellcode der Software rekonstruiert wurde und nächstes Jahr veröffentlicht werden soll. – Na, wer kann denn noch ein wenig Pascal?

Brent Simmons hat die Parser für RSS, Atom, JSON, OPML und weiteren Metadaten, die er für seine Applikationen geschrieben hat, in einem separaten Projekt auf Github zusammengefasst und veröffentlicht.

Und schließlich macht sich John Gruber in einem seiner seltenen längeren Beiträge Gedanken über das iPhone X. Kern seiner Überlegungen ist die Frage, ob sich mit dem iPhone X eine ähnliche Übergangsphase verbinden wird wie beim Wechsel vom klassischen MacOS zu Mac OS X.


Links/19.12.2017: SuperDuper, iMac Pro, Lisa

19. Dezember 2017 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Mit Version 3 unterstützt das Backup-Clone-Tool SuperDuper auch das neue Dateisystem APFS. Die aktuelle Version 3.1 bietet auch die Möglichkeit, basierend auf den APFS-Snapshots das System wieder herzustellen.

Wiederherstellen ist ein gutes Stichwort: Der neue iMac Pro lässt sich nämlich nicht mit den üblichen Methoden wie einem USB-Stick oder dem Rettungssystem retten. Hierzu braucht es dann schon einen zweiten Rechner. Die Support-Seiten von Apple bieten die Details.

Wer Lust hat auf eine kleine Nostalgie-Stunde, der kann sich den Artikel The Lisa von Stephen Hackett zu Gemüte führen. Er beschreibt, in geraffter Form, die Geschichte des Mac-Vorläufers.


Links/17.12.2017: Influencer, iPhone X, MarsEdit 4

17. Dezember 2017 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Schon ein paar Wochen alt, aber immer noch ganz interessant: Thomas Knüwer stellt auf seinem Weblog Indiskretion Ehrensache Beobachtungen zur Marketing-Strategie Apples beim iPhone X an, und welche Rolle sogenannte Influencer dabei spielen: Die Erschütterung der (Apple-)Macht.

Apropos iPhone X: Im Weblog der Safari-Entwickler wird beschrieben, wie sich Webseiten optimal für das iPhone X gestalten lassen.

Und vor ein paar Tagen ist Version 4 von MarsEdit erschienen. MarsEdit ist nach wie vor der Editor, mit dem ich in dieses kleine Weblog schreibe. Das Schreiben und Editieren im Browser ist nicht so meins. Die aktuelle Version muss ich mir die nächsten Tage unbedingt mal genauer anschauen.


»Month 13 is out of bounds«-Meldung

3. Dezember 2017 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Motnh13

Rob Griffith berichtet, dass seit dem 1. Dezember alle möglichen Prozesse die Meldung »Month 13 is out of bounds« in die Konsole schreiben. Die Gründe sind völlig unklar, anscheinend versucht irgendein Aufruf des Datums mit 13 anstelle 12 zu arbeiten. Sicherlich keine so krasse Angelegenheit wie die root-Sicherheitslücke, aber trotzdem recht ärgerlich, weil es die Protokolle zumüllt.


Links/1.12.2017: root, Hypercard, Kitura

2. Dezember 2017 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

So, das Buch ist gedruckt und im Handel erhältlich. Meine Belegexemplare warten im Postamt noch auf die Abholung, Foto kommt also später. Jetzt kann ich mich wieder ein wenig um die Webseite kümmern.

Super, Apple! Ganz klasse gemacht. Dreimal klicken und dann biste root und darfst alles. Wer den Schaden hat, muss für den Spott auch nicht sorgen. :-D Anyway: Das aktuelle Sicherheitsupdate sollte möglichst schnell installiert werden. Wobei die Beschreibung Apples (»A logic error existed in the validation of credentials. This was addressed with improved credential validation.«) in der Sache vielleicht richtig sein mag, das Problem aber in meinen Augen bagatellisiert. – Zu dem Thema abschließend noch: Patrick Wardle hat sich das Problem mal genauer angeschaut und protokolliert, was opendirectoryd da macht.
Update (2.12.2017): Wie wired berichtet ist das Thema noch nicht abgeschlossen. Wer das Sicherheitsupdate unter 10.3.0 einspielt und dann auf 10.3.1 updatet, steht wieder mit der Sicherheitslücke dar. Das ist nicht mehr ärgerlich.
Update (3.12.2017): Wenn das Sicherheitsupdate eingespielt wurde, kann die Authentifizierung bei der Dateifreigabe fehlschlagen. Beheben lässt sich dies durch eine Neukonfiguration des lokalen Kerberus-Systems.

Wer Lust auf einen Nostalgietrip hat, kann bei Archive.org in jeder Menge alter Software für System 7 und anderen antiken Apple-Systemen stöbern. Es finden sich dort auch Hyperstack-Stacks.

Und IBM ist immer noch begeistert von Swift. Kitura wurde hier, glaube ich, schonmal erwähnt. In einem Artikel in IBMs developerWorks beschreibt Ian Partridge den Terminal von Kitura, der bequem über homebrew installiert werden kann.


Links/3.9.2017: IRC Framework, VMware, Commander One

3. September 2017 | Kai Surendorf | 0 Kommentare |

Samuel Goodwin beschreibt in einem sechsteiligen Tutorial »How To Write IRC« in seinem Weblog, wie er ein kleines Framework in Swift zur Kommunikation mit einem IRC-Server aufbaut, mit Unit-Tests versieht und letztlich voll funktional auf Github publiziert. Sehr lesenswert, nicht nur für Swift-Entwickler!

VMware hat die Version 10 von Fusion angekündigt. Zum Funktionsumfang der kommenden Version gehört auch die Möglichkeit, virtuelle Maschinen REST APIs zu steuern.

Wer mit dem Finder von macOS unzufrieden und auf der Suche nach einer zweispaltigen Alternative ist, sollte sich mal Commander One anschauen. Wirkt auf den ersten Blick nicht ganz so überladen wie der PathFinder, enthält aber einige nützliche Funktionen, die man beim Finder bisweilen vermisst.


Lesenswert/18.8.2017: AmbiLauncher, Monodraw, MarsEdit

18. August 2017 | Kai Surendorf | |

Den AmbiLauncher will ich mir schon längerer Zeit mal intensiv anschauen, bin aber leider wegen den Arbeiten an der nächsten Auflage noch nicht dazu gekommen. Das kleine Programm dient zum Starten von Programmen und AppleScripts über Gesten und Mausbewegungen.

Ich weiß gar nicht mehr richtig, wie ich da vor einigen Wochen drauf gestoßen bin und was ich ursprünglich da mal gesucht hatte, aber mit Monodraw hatte ich dann schnell einigen Spaß. Hierbei handelt es sich um ein Zeichenprogramm, das anstelle von Pixeln mit Buchstaben und Zeichen arbeitet, ASCII-Art halt.

Und von meinem geliebten Blog-Editor MarsEdit wurde die Version 4 angekündigt. Eine Beta steht seit Juni zur Verfügung.


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Links/13.7.2018: Hertzfeld, ATG, Prototypen, Sandbox

Links/17.6.2018: Soghoian, Tracking, twitter & Co.

Links/6.6.2018: WWDC, Interviews, Susan Kare

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